Eröffnung der Kinder- und Jugendbuchwoche – der Freundeskreis war dabei!

Am Samstag, 7. März,  wurde um 11 Uhr die Kinder- und Jugendbuchwoche durch unsere 1. stellvertretende Bürgermeisterin Margret Melsa in der Stadtbibliothek Hattingen eröffnet.

Ein großer Dank – bevor es für die Kinder mit der witzigen Experimental-Show von Joachim Hecker losging – wurde von Bernd Jeucken, Bibliotheksleiter und seiner Stellvertreterin Heike Bein den Sponsoren des Rotary-Clubs, Prof. Joachim Zülch (Präsident) und Joachim Stiller ausgesprochen. Dank dieser Spende konnten neue Tiptoi-Bücher und -Stifte für die Stadtbibliothek angeschafft werden. Auch der Freundeskreis sagt ganz herzlichen Dank.

Die Experimental-Show war ein voller Erfolg, der Raum war voll von hoch interessierten und angespannten Kindern, die nicht nur zuhören und zuschauen sondern selbst aktiv werden konnten. Die Stimmung war grandios.

Nach dieser Show wurde dann der Waffelstand des Freundeskreises belagert. Gottseidank konnten wir noch eine 4. Schüssel Waffelteig „aus dem Hut“ zaubern, die dann auch restlos leer gebacken wurde.

Auch der Papier-Workshop war für viele Kinder von großem Interesse und sie konnten schöne Origami-Figuren mit nach Hause nehmen.

Danke an alle freiwilligen Helfer an diesem Samstag. Ohne Euch wäre nichts „gelaufen“.

 

Berlin ist immer eine Reise wert…

Das fanden auch nach Abschluss der 4tägigen Reise 10 Mitglieder des Freundeskreises, die das Glück hatten, einen kostenfreien Informationsbesuch in Deutschlands Hauptstadt zu genießen, den uns der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack, rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, ermöglichte.

Das Programm war straff durchorganisiert und die vielen Informationen, die wir von unserer Stadtführerin (Mitarbeiterin des Bundespresseamtes) bekamen, waren hoch interessant.

Der erste Programmpunkt war der Besuch des Deutschen Bundestages, wo wir viele Infos auf der Besuchertribüne zur Arbeit des Parlamentes bekamen. Eindrucksvoll immer wieder der Gang durch die Kuppel: rund 23 Meter hoch und 40 Meter breit – entworfen von dem Architekten Sir Norman Foster. Ein Gespräch mit dem Abgeordneten Ralf Kapschack fand anschließend in einem Raum des Bundestages statt. Man hatte dann noch Gelegenheit,  das Holocaust-Mahnmal, entworfen von dem New Yorker Architekten Peter Eisenman, auf rd. 19.000 qm mit 2711 Stelen zu begehen.

Bedrückend ebenfalls der anschließende Besuch mit Führung durch das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin Kreuzberg.

Am Abend Führung durch das Bundeskanzleramt. Eine besondere Gelegenheit, den Ort der großen Entscheidungen kennen zu lernen.

Bevor wir als Besuchergruppe das Besucherzentrum des BND /  Bundesnachrichtendienstes betreten durften, wurden wir „durchleuchtet“, noch genauer als am Flughafen hatte man das Gefühl. Der Leiter des Besucherzentrums war gerne bereit, viele Fragen zu beantworten, auch wenn dann doch einiges unbeantwortet blieb.

Der letzte Programmpunkt an diesem Tag war der Besuch der ehemaligen Zentrale/Untersuchungsanstalt der Stasi in Berlin-Hohenschönhausen.

Hinter seinen Mauern isolierte, vernahm und folterte der DDR-Staat mehr als 10.000 Häftlinge vor ihren Prozessen, zum Teil jahrelang. So lange ist es ja noch nicht her, dass viele Menschen in den engen Zellen einsitzen mussten, keine Uhrzeit mehr kannten, keine Ahnung hatten, wo sie überhaupt waren – in Berlin oder in einer anderen Stadt, nicht wußten, ob es Tag oder Nacht war, psychisch gequält worden.

Den Abschluss bildete an diesem Tag ein gemeinsames Abendessen in dem eindrucksvollen Sony-Center.

Bevor es am nächsten Tag am frühen Nachmittag wieder nach Hause ging, waren wir zu Gast im Willy-Brandt-Haus, wo uns ein Mitarbeiter der Abt. Kommunikation über die Arbeit der SPD informierte. Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete unser Berlin-Aufenthalt. Ohne Probleme erreichten wir dann mit dem ICE aus Berlin die entsprechenden Bahnhöfe.

Wir danken besonders Herrn Kapschack für diese interessanten Tage und ebenfalls sehr herzlich seinem Mitarbeiter Dennis Sohner für tolle Organisation und Betreuung.

 

Neujahrsempfang des Freundeskreises am Samstag, 11. Januar 2020, 15 Uhr

Viele Freunde der Bibliothek waren wieder gekommen, um am Neujahrsempfang des Freundeskreises der Stadtbibliothek Hattingen teilzunehmen.

Auch dieses Mal konnte sich das Kulturprogramm sehen lassen. Eingeladen waren die Schauspielerin Hella-Birgit Mascus und der Gitarrist Martin Klausmeier.

„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“. Mit einem Zitat von Kurt Tucholsky lud uns Hella Marcus zu einer kurzweiligen humorvollen Weinlese ein, die man auch unbesorgt als Autofahrer konsumieren durfte. Sie begann mit der höchst „süffigen“ Geschichte „Bordeaux  – ein Wein in 4 Jahrgängen“ aus dem Buch von Peter Torday.

Martin Klausmeier, Gitarrist, engagiert u.a. bei verschiedenen Musiktheatern in NRW, begleitete sie auf der Gitarre mit folgenden Stücken: Domenico Scarlatti, Sonate A-Dur; Fernando Sor, Mozartvariationen; Johann Kaspar Mertz, Aufenthalt.

Die Gäste wurden wie jedes Jahr vom Bürgermeister der Stadt Hattingen, Dirk Glaser begrüßt. Danach sprach die Vorsitzende des Freundeskreises ein paar Grußworte und gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und spannte einen Bogen zu den Bibliotheken in den sog. „goldenen Zwanzigern“ des letzten Jahrhunderts.

Dank vieler fleissiger Mitglieder des Freundeskreises hatten wir wieder ein wunderbares  Buffet, zu dem alle nach der Veranstaltung herzlich eingeladen waren. Auch Weine konnte man verkosten, dafür sorgte wieder das Ehepaar Schröter von „Vom Fass“ in Hattingen.

An diesem Nachmittag ehrten wir auch das 100. Mitglied unseres Freundeskreises: Thorsten Podlech, der immer schon Sponsor war… und jetzt auch endlich Mitglied 🙂 Darüber freuen wir uns sehr.

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Weihnachtliches Vorlesen im Bügeleisenhaus in Hattingen am 4.12.2019

Weißer und roter Glühwein, Plätzchen und viele schöne Weihnachtsgeschichten gab es auch in diesem Jahr, denn wir durften wieder Gast sein im Bügeleisenhaus in Hattingen, in diesem wunderbar gemütlichen Zimmer direkt unter dem Dach, welches weihnachtlich geschmückt war.

Herzlichen Dank sagen wir auf diesem Wege nochmals Herrn Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen, der uns diesen Abend wieder ermöglicht hat und uns zudem einen interessanten Vortrag zum Thema „Vergangene Kinowelten in Hattingen“ gehalten hat.

Danach gab es lustige und besinnliche Weihnachtsgeschichten zu hören, die von den Teilnehmern vorgelesen wurden. Besonders war in diesem Jahr der musikalische Beitrag eines Mitgliedes. Zum Abschluss wurde wieder gewichtelt, denn jeder hatte ein schönes Buch verpackt mitgebracht. Am Ende der Veranstaltung waren alle begeistert und angeregt von diesem wunderbaren Abend. Auch im nächsten Jahr wird die Tradition fortgeführt.

 

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Besuch der Jahrhunderthalle Bochum am 9. November 2019

Auch in diesem Jahr hat der Freundeskreis der Stadtbibliothek Hattingen eine Exkursion unternommen, dieses Mal in die Jahrhunderthalle Bochum und deren Unterwelten und es war wieder ein interessanter Nachmittag.  Mit 25 Anmeldungen für diese Veranstaltung war die maximal zulässige Gruppengröße erreicht und deshalb konnten einige Interessenten nicht berücksichtigt werden.

Die Teilnehmer dieser Gruppe wurden an diesem Nachmittag nicht enttäuscht. Herr Dr. Frank Dengler, Kunsthistoriker, und absoluter Bochum-Kenner, führte uns durch das Gebäude der Jahrhunderthalle sowie durch die Katakomben und gab uns interessante Informationen. Mit einem abschließenden Spaziergang über das Gelände der Jahrhunderthalle und einem gemütlichen Kaffeetrinken im Pumpenhaus mit allen Teilnehmern endete am späten Nachmittag die Veranstaltung.

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Neujahrsempfang des Freundeskreises der Stadtbibliothek Hattingen e.V. am 12.1.2019 in der Stadtbibliothek Hattingen

Über 60 Gäste kamen, der Bürgermeister/Kulturdezernent Herr Dirk Glaser und weitere Vertreter der Stadt Hattingen, Mitglieder des Freundeskreises, Sponsoren, Mitglieder von Mentor – Die Leselernhelfer Hattingen e.V. und Unterstützer des Sommerleseclubs.

Herr Dirk Glaser begrüßte alle Anwesenden und stellte wieder die Bedeutung des Freundeskreises heraus. Als Hausherr hob Bernd Jeucken die Wichtigkeit des Vereins für die innovativen  Zukunftsprojekte der Stadtbibliothek hervor.

Bevor Brigitte Schulz, die Vorsitzende des Freundeskreises, einen Überblick über die Arbeit des Freundeskreises in 2018 gab, bedankte sie sich bei den Sponsoren, wie Sparkasse Hattingen, Volksbank Hattingen, Immobilien Stalter, Fabbrica Italiana, Duden-Institut, Mayersche Buchhandlung. Herr Podlech überreichte noch einen Umschlag mit Bargeld, um das Projekt Papa-Zeit in 2019 zu sichern. Auch dem Gastgeber unserer weihnachtlichen Lesungen im Museum Bügeleisenhaus, Herrn Lars Friedrich, sowie der stets verläßlichen Familie Schröter, Inhaber „Vom Faß“ und dem immer hilfreichen Team der Stadtbibliothek Hattingen galt der herzliche Dank des Freundeskreises für die gute Zusammenarbeit in 2018.

Das größte und wichtigste Projekt im Jahr 2018,  „Touch and Learn“ wurde vom Freundeskreis mit  € 2.000 unterstützt. Dadurch konnte die Kinder- und Jugendbibliothek mit Tablets, Touch Screen und anderen digitalen Endgeräten ausgestattet werden, die mittlerweile eifrig  genutzt werden.

Begrüßen durften wir auch den Pädagogen Christian Meyn-Schwarze, der in 2018 den   1. Preis der Stiftung Lesen für das Projekt Papa-Zeit erhalten hat. Diese Projekt-Idee, die in Hattingen Väter und Kinder begeisterte, wird auch in 2019 weitergeführt. Für die Finanzierung wurden  in der Adventszeit eine Wichtel- und eine Bastelaktion veranstaltet.

Brigitte Schulz dankte zum Schluß allen freiwilligen Helfern, ohne die eine aktive Vereinsarbeit gar nicht möglich wäre.

Für das alljährliche Kulturprogramm hatte man für diesen Nachmittag als Hauptthema „Erich Kästner“ gewählt. Heiner Stadelmann, Schauspieler am Bochumer Schauspielhaus und ebenfalls tätig an Theatern in Ulm, Hamburg, Klagenfurt und Köln, trug eindrucksvoll die „13 Monate“ von Kästner vor. Begleitet wurde er vom Akkordeonorchester Ruhr unter Leitung von Jutta Hartwig. Man kann sagen: es war für die Anwesenden wirklich ein Ohrenschmaus, ein Genuss. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an das Akkordeonorchester und Heiner Stadelmann. Sie alle waren großartig in ihrem Vortrag.

Im Jahr 2020 wird es wieder einen Neujahrsempfang geben! Aber vorher ist in 2019 noch eine Menge vom Freundeskreis zu tun.

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Lesecafé am Vormittag in der Stadtbibliothek Hattingen

Am Dienstag, 8. Januar um 11.30 Uhr, fand wieder das traditionelle Lesecafé in der Stadtbibliothek Hattingen statt. Seit nunmehr fast 10 Jahren finden sich jeweils am 1. Dienstag im Monat literaturinteressierte Menschen ein, um bei einer Tasse Kaffee zu entspannen und dabei Ausschnitte aus Büchern oder Kurzgeschichten vorgelesen zu bekommen. Im Anschluß an das Vorlesen ergeben sich immer wieder interessante Diskussionen.

An diesem Dienstag nahmen die Vorsitzende des Freundeskreises, Brigitte Schulz, und der Leiter der Stadtbibliothek Hattingen, Bernd Jeucken, diesen Tag zum Anlass, den Vorlesern für ihr großes Engagement zu danken. Lysel Schleimer und Hildegard Reuter, langjährige Mitglieder des Freundeskreises der Stadtbibliothek Hattingen, bis Ende 2018 auch stark im Kick engagiert, suchen jeden Monat ein interessantes Buch aus, bereiten sich intensiv vor und lesen den Anwesenden in der Stadtbibliothek Hattingen dann daraus vor. Der Eintritt ist frei und das Angebot wendet sich an alle Hattinger Bürger und Bürgerinnen. Bei der Gelegenheit möchten wir auf dieses kostenfreie Angebot aufmerksam machen und laden dazu herzlich ein. KICK, unser Partner für dieses Projekt, hat sich aufgelöst, der Freundeskreis wird dieses Projekt aber weiterführen. Auch nach 100 Vorleseterminen ist noch lange nicht Schluß!