Neujahrsempfang am Samstag, 9. Januar 2015

Der Neujahrsempfang im Jahr 2016 war wieder ein voller Erfolg für den Freundeskreis. Die Gäste waren zahlreich – und unter ihnen unser neuer Bürgermeister, Herr Dirk Glaser.
Herr Jeucken als Hausherr begrüßte die Anwesenden, danach sprach Herr Glaser.
Er brachte uns in seiner Rede sehr viel Wertschätzung entgegen, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Frau Schulz begrüßte danach im Namen vom Vorstand (Rita Gohl und Helga Koglin) nochmals die geladenen Gäste. Nachfolgend die Rede für alle Interessierten, die nicht an unserer Veranstaltung teilnehmen konnten. Wir wünschen auch Ihnen allen nochmals alles Gute für das neue Jahr.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, – schön dass Sie kommen konnten -sehr geehrte Freunde der Stadtbibliothek Hattingen, liebe Sponsoren,sehr geehrter Herr Jeucken, lieber Hausherr der Stadtbibliothek mit Ihrem Team (weiterhin Begrüßung: Frau Caroline Rullmann von der Stadtbibliothek Gelsenkirchen-Horst, Herr und Frau Höfener von der Historischen Druckwerkstatt Gelsenkirchen, Frau Albus vom Förderverein der Stadtbücherei Bochum-Querenburg, Frau Kron von der Stadtbibliothek Gevelsberg und Herr Völkl vom Förderverein dieser Bibliothek)

Im Namen des Vorstands, das sind Rita Gohl, Helga Koglin und ich, begrüße ich Sie alle sehr herzlich und freue mich sehr, dass Sie heute bei uns sind.

„Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ So sagte es einmal Einstein.

Drastischer sagte es jetzt Arjen Robben vom FC Bayern, so stand es jedenfalls dick gedruckt in der Welt: Es war ein Scheißjahr, ich bin froh, dass es vorbei ist.

Ich hoffe , Sie hatten ein gutes Jahr, und ich wünsche Ihnen allen von Herzen, dass auch 2016 wieder ein gutes Jahr wird – zumindest im privaten Bereich. Die Weltenlage macht einen im Augenblick ja nicht gerade fröhlich, aber gerade deshalb und trotzdem: schauen wir trotzig optimistisch nach vorne. Nehmen wir die Herausforderungen an. Vorherige Generationen mussten schon andere Stürme überstehen.

Ob das alte Jahr gut oder schlecht war – es ist Vergangenheit. Das ist ein Zitat des Dichters Oscar Wilde, der heute im Mittelpunkt unseres Neujahrsempfangs stehen wird. Für den Freundeskreis jedenfalls – das kann ich an dieser Stelle ehrlich sagen, war es wieder ein gutes Jahr. Die Mitgliederzahl ist gewachsen, mittlerweile zählen wir 85 Mitglieder.

Wie in jedem Verein gibt es die aktiv und zahlenden und die nur zahlenden Mitglieder. Beide Gruppen sind wichtig. Trotzdem möchte ich mich in besonderer Weise bei den aktiven Mitgliedern bedanken, die kreativ und konstruktiv bei den Treffen des Freundeskreises mitgearbeitet haben, die immer zur Stelle waren, wenn es bei Veranstaltungen um personelle Unterstützung ging, die eifrig Bücher beim Flohmarkt verkauft haben, die mit Kindern gelesen haben, die Erwachsenen vorgelesen haben usw.

Ohne Sie läuft nichts! Es ist der Gemeinsinn, der hier zum Ausdruck kommt und der eine Stadt wie unsere lebens- und liebenswert macht. Der Gemeinsinn füllt Projekte mit Leben.

Und es gab wieder interessante Projekte in 2015: ein Highlight war sicher die Nacht der Bibliotheken unter dem Motto „eMotion – Bibliotheken bewegen sich“, die mit großem Erfolg und vielen interessierten Zuschauern im März des Jahres veranstaltet wurde. Hattinger Jugendgruppen, wie z.B. die Scater-Gruppe Rollkultur, die Kunstturn-Gruppe aus Holthausen , eine Zumba-Schule aus Bochum und eine Bochumer Autorin waren zu Gast und verwandelten die Stadtbibliothek in einen außergewöhnlichen und fröhlichen Veranstaltungsort. Übrigens können Sie sich auf Youtube einen Film anschauen, der diesen Abend mit all den Aktivitäten wiedergibt.

Eigentlich war – wie beim letzten Neujahrsempfang angekündigt – eine Veranstaltung auf einem Literaturschiff am Kemnader Stausee geplant. Ja, da sind wir mit großem Engagement rangegangen. Piet Klocke hatte schon zugesagt, Honorar war geklärt. Aber plötzlich war Piet Klocke wie vom Erdboden verschluckt, nicht mehr auffindbar, erreichbar, nichts. Wir haben die Veranstaltung dann abgesagt und Piet Klocke dieses in einer letzten Mail mitgeteilt, – die auch unbeantwortet blieb.

Aber die wichtigen und immer wiederkehrenden Dinge gingen weiter: u.a. in Zusammenarbeit mit dem Kick das Vorlesecafé am Vormittag, Unterstützung beim Bilderbuchkino, beim Sommerleseclub und nicht zu vergessen: die Flohmärkte. Hier danken wir der Mayerschen Buchhandlung, die uns hierfür eine Menge Leseexemplare zur Verfügung gestellt hat. Die Bücher fanden begeisterte Abnehmer und unsere Kasse füllte sich aufgrunddessen.

Mit Hilfe von Sponsoren konnten wir für die Stadtbibliothek den neuen Kassenautomaten anschaffen, wieder eine technische Errungenschaft für eine Bibliothek in modernen Zeiten.

Unter dem Motto „Schreibland NRW“ wurde Kindern, die Spaß am Schreiben haben, durch zusätzliche finanzielle Mittel des Freundeskreises die Teilnahme an dieser Schreibwerkstatt ermöglicht. Dieses tolle Projekt, geleitet von der Autorin Pia Helferich, wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden.

Der Freundeskreis hat aber auch Veranstaltungen nur für die Mitglieder organisiert: da war der Besuch wie in jedem Jahr der LitCologne, die Besichtigung der Villa Hügel, der Besuch bei der Stadtbibliothek Gelsenkirchen, der Historischen Druckwerkstatt und die Teilnahme an der Veranstaltung dort von OPUS 45 mit Roman Knizka mit dem Thema „den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen“. Das Jahr endete mit einem stimmungsvollen weihnachtlichen Vorlese-Abend im Bügeleisenhaus. Dank nochmals an Lars Friedrich, der uns vorher in einer einstündigen Führung dieses interessante Hattinger Museum näher gebracht hat.

Ich möchte an dieser Stelle die Leselernhelfer von Mentor e.V. herzlich begrüßen. Frau Kleinheisterkamp koordiniert seit Bestehen des Vereins diese große Gruppe von mittlerweile 39 Mentoren, die an fast allen Hattinger Grundschulen im Einsatz sind. Mentor ist ja aus dem Freundeskreis heraus erwachsen und etliche Freundeskreis-Mitglieder sind ebenfalls Mitglied bei Mentor.

Das Lesen mit Kindern, das war ja auch die Grundidee des Freundeskreises bei seiner Gründung. Lesen ist ja nicht nur das, was man in der Grundschule macht. Buchstabieren, Worte entziffern, Sätze erkennen. Richtig Lesen heißt verstehen, begreifen, kreativ weiterdenken. Ja, und vor allem Bücher lieben. Viele Kinder lernen das zuhause nicht mehr.

Mentor wächst weiter und wird jedes Jahr finanziell unterstützt von der Volksbank – auf diesem Wege Dank an Herrn Vogelsang.

Wir haben noch eine Gruppe, die seit ein paar Wochen täglich in der Bibliothek ehrenamtlich professionell tätig ist, indem sie versucht, Migranten die deutsche Sprache zu vermitteln. Die Gruppe wortstark! Allen Mitgliedern, die auch z.T. aus dem Freundeskreis der Stabi kommen, sagen wir Dank für Ihr unermüdliches Engagement.

Wir bedanken uns aber auch bei allen Sponsoren im Jahr 2015, voran die Sparkasse Hattingen, Rewe Uhl am Reschop, Volvo Podlech sowie auch private Spender.

Wissen ist immer noch Macht, aber Information ist auch eine Ware –  und diese kostet Geld. Die Gesellschaft kann sich aus der Fülle dieses Wissenspeichers bereichern, dafür sorgt die Bibliothek.

Bibliotheken werden öffentlich finanziert. Um Dinge möglich zu machen, die der Haushalt nicht mehr hergeben kann, dafür ist der Freundeskreis da und steht dafür ein. Wir werden auch in 2016 alles dafür tun, um unmögliche Dinge möglich zu machen.

Der Freundeskreis freut sich wieder auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen, Herr Jeucken und Ihrem Team, dem ich auch sehr herzlich danken möchte für die große Freundlichkeit und Unterstützung, die uns immer von Ihnen entgegengebracht wird. Wirklich, es ist nach wie vor eine Freude, mit Ihnen zusammen zu arbeiten.

Und nun genug geredet: Sie erwartet jetzt ein ca. 1stündiges Programm der Gruppe „Freie Radikale“ aus Bochum mit den Schauspielerinnen Günfer Cölgecen , Marylin Pardo, Sermin Kayik und Christiane Athmer. Sie werden uns den Dichter Oscar Wilde näher bringen. Wir freuen uns sehr, dass sie gekommen sind und sind auch ganz gespannt auf die Märchen von Oscar Wilde.

Wir haben für Sie alle ein paar leckere Dinge vorbereitet, süss und deftig, je nach Geschmack, Kaffee ist da, kalte Getränke, Sekt.

Und ich beschließe nunmehr mit den Worten von Goethe: wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muss man beizeiten anfangen.

Der Freundeskreis hat schon angefangen und viele Ideen für das Jahr 2016.

 

 

 

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Treffen des Freundeskreises am 5.1.2016

Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muss man beizeiten anfangen. (Goethe)

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Und wir haben angefangen!

Das erste Treffen des Freundeskreises im neuen Jahr hat am Dienstag, 5.1. in der Stadtbibliothek Hattingen stattgefunden. 2 Stunden wurde konstruktiv und kreativ gearbeitet- unterstützt von herrlichen Kalorienbomben, wie selbstgemachte Trüffel, Stollen, Pralinen, Nüssen – . Wir beendeten das Treffen mit vielen neuen Ideen, die nun weiterverfolgt werden und leeren Tellern auf dem Tisch …es war einfach alles so lecker!

Im Vordergrund der Besprechung stand die Vorbereitung unseres Neujahrsempfangs am Samstag, 9. Januar um 15 Uhr in der Stadtbibliothek. Auch dieses Mal werden Mitglieder des Vereins für das Buffet anläßlich des Empfangs sorgen. Auf diesem Wege ganz herzlichen Dank an die freundlichen Helfer.

Wir freuen uns auf die vielen Gäste, die sich angemeldet haben und auch auf die, die sicherlich noch ohne Anmeldung erscheinen. Sie erwartet ein interessantes Theater mit szenischen Darstellungen von Märchen des Dichters Oscar Wilde, vorgeführt von der Theatergruppe „Freie Radikale“ aus Bochum.

Wir sind schon ganz gespannt!